Rachel Maclean, DUCK, 2023, digital film still. Courtesy of the artist.
Rachel Maclean, DUCK, 2023, digital film still. Courtesy of the artist.
Rachel Maclean, DUCK, 2023, digital film still. Courtesy of the artist.
Rachel Maclean, upside mimi ᴉɯᴉɯ uʍop, 2021, digital film still. Courtesy of the artist.

Rachel Maclean
Mama Mimi Duck

Eröffnung: 12. Juli, 19 Uhr
Laufzeit: 13.07. – 13.10.2024

Kuratiert von Dr. Nadia Ismail

Im Juli verwandelt die Schottin Rachel Maclean (*1987 Edinburgh, GB; lebt in Glasgow, GB) die Kunsthalle Gießen in ein begehbares Gesamtkunstwerk. Im Zentrum ihrer multimedialen Praxis stehen virtuelle Realitäten, Deepfakes und Fototechniken, mit denen sie grelle, fantastische Erzählungen zum Leben erweckt. Gespeist aus Politik und Popkultur entwickelt Maclean satirische Gesellschaftsparodien, die sich mit Digitalisierung, Gender und Kapitalismus beschäftigen. Opulent und aufwendig inszeniert, kreiert die Künstlerin immersive Environments und Gemälde, in denen die Grenzen zwischen Zweidimensionalität und greifbarem Raum verschwimmen. Mit ihren Deepfakes verhandelt Maclean aktuelle Trends wie den Nachrichtenkonsum durch ungeprüfte Quellen.

Studiert hat sie am Edinburgh College of Art und wurde bereits u.a. in der National Gallery of Australia, Canberra; Tate Britain, London; Trade Gallery, Nottingham; Kunsthalle Kiel, Kiel und Kunstpalais Erlangen, Erlangen ausgestellt. Daneben vertrat sie Schottland auf der 57. Biennale di Venezia 2017.
 
Ein Gemeinschaftskatalog mit dem Kunstpalais Erlangen ist geplant.